Simone Cruz

Kunst gleicht dem Leben. Es ist ein Spiel, dass ernst genommen werden möchte.


Jedes Kunstwerk ist ein einmaliger Schöpfungsakt, unwiederholbar. Bestens verrät einem das Motiv erst im Prozess was es gerade braucht. Kunst gleicht einem Dialog mit dem Schöpfer, der so auch unser Leben gestalten möchte.

Manchmal werde ich auch gefragt, wo man das lernen kann. Doch Kunst ist eher zu vergleichen mit einer inneren Haltung. Es ist ein beständig neues Ausrichten. Am besten gelingt es, wenn man sich bedingungslos auf das Leben einlässt und dem Schöpfer sein Vertrauen schenkt.


1980                 wurde ich in der Kleinstadt Hof an der Saale geboren.

 

1982                ab diesem Zeitpunkt begann ich viele viele Hörspielkassette zu hören. Ich liebte

                         die großen Helden, und entwickelte eine Tiefe Sehnsucht nach einem ebenso

                         spannendem Leben. Später kamen noch cirka 20 Märchenkasetten hinzu, die

                         ich mir immer und immer wieder anhörte und analysierte.

 

1984                Im Alter von vier Jahren legte ich mir im Spiel einen Ordner an. Bei mir, der Frau

                          Fleißig konnte man Fließen, Tapete, Vasen, Bilder und Rätsel bestellen. Leider

                          machte dieses Interesse durch Kindergarten und Schule eine lange Pause.

 

1990                schnappte ich mir die Nähmaschine meiner Mutter und entwickelte eine

                         kleine Kollektion an Puppenkleidern. Die Erfahrung, dass sich alles umsetzen

                         lässt, was man sich vorstellen kann, war für mich prägend.


1998                entstanden meine ersten Bildmotive während der Zeit des Besuches der FOS für

                          Gestaltung.


1999                 begann ich mein Studium im Fachbereich Textildesign an der

                          Westsächsischen Hochschule Zwickau (FH)

                          Fachbereich Angewandte Kunst Schneeberg.


Währed meines Studiums entwarf ich hauptsächlich Heimtextilien, wie Vorhangstoffe, Bettwäsche und Teppiche und sammelte erste Erfahrungen in der Malerei und des

Siebdrucks. Diese Zeit wurde auch begleitet von einer intensiven Auseinandersetzung mit der Fotografie.

 

Während meiner Studienzeit sprach mich ein Mann an und suchte Hilfe. Er sagte: Buch, Buch. Daraus entstand eine jahrelange Freundschaft. Mit Händen und Mimik lernte ich ihm die deutsche Sprache sprechen und schreiben. In dieser Zeit entstand in mir eine tiefe Liebe zur deutschen Sprache. Ich liebte die vielen bildhaften Symbole, die sie beinhaltet.  Trotz meiner eigenen  tragischen Hintergründe und der katastrophalen Umstände im Asylheim, gab es auch wunderschöne Momente der Leichtigkeit, an die ich immernoch gerne denke.

 

2005               schloss ich mein Studium ab mit dem Titel Diplomdesignerin (FH).

                         Was ich vor allem aus meiner Studienzeit mitgenommen habe, ist                                                        das  prozesshafte Arbeiten und somit auch das Wissen, dass

                         sich vieles entwickeln lässt mit dem nötigen Vertrauen.    


2005-2006     setzte ich mich mit experimentellen Techniken des Porträts auseinander. Es

                           entstanden cirka 500 Arbeiten.

                           verstärktes intrinsisches Schreiben, erste Kinderbuchentwürfe


2006-2007     entwarf ich Seidenkissen, Kleider und Handpuppen und erweiterte meine textile

                            Arbeit auf die objekthafte Gestaltung.


7.1.2008         Berufung zur Künstlerin:

                         Dies war die entscheindende Wende meines Lebens. Mein Bewusstsein                    

                         veränderte sich und mein letzter Gedanke meines vorangegangenen Lebens

                         war: Gott kommt selbst!             

                         Ich kniete mich, beugte langsam meinen Körper nach vorne, legte die Arme auf

                         den Boden und berührte mit meiner Zungenspitze den Boden.

                         Dann war es nicht mehr möglich zu sprechen und mein Bewusstsein 

                         verschwand für 7 Tage. In dieser Zeit erlebte ich eine Vision.

                         Als mein Bewusstsein in verändertem Zustand wieder kam, sprach Gott zu mir:

                         Möchtest du mit mir auf Tournee gehen?

  (Herkunft:

französisch tournée, substantiviertes weibliches 2. Partizip von: tourner = (um)drehen, (sich) wenden, rund formen < lateinisch tornare, turnen)

                         Ich lächelte in mich hinein und sagte: Au ja, das wird bestimmt spannend.   

                 

                         Wie man ja sagt, sind wahre Künstler nie wirklich gewöhnlich, denn oft

                         steckt eben doch ein außergewöhnliches Leben dahinter.

                         Beginn Phase2


2008-2009     wollte ich Abstand vom Material Textil bekommen aus den Gründen, weil

                         die Arbeit mit Stoffen stehts mit viel Planung erfolgen muss, um eine                                                        professionelle Qualität zu erzielen und mir eine vollkommene Konzentration auf

                         den experimentellen Prozess mehr am Herzen liegt.                                                                                            So widmete ich mich verstärkt dem malen und dem Bereich der Keramik.                                                  Besonders geprägt hat mich die Praktikumszeit bei dem Keramikkünstler                                                Axel Luther. Nach einer sehr harten Lebensphase konnte ich hier wieder

                         ein wenig Vertrauen in meine Fähigkeiten entwickeln und auch die

                         Fazination des Modellierens erleben.                                         

                         Ebenfalls prägend war auch die Praktikumszeit in der Roten Katze, einem

                         Malatelier für Menschen mit Psychiatrieerfahrung.

                         In dieser Zeit wurde mir zunehmend bewusst, dass Kunst dem Menschen

                         dienen sollte. Und ich fing an zu ahnen welchens Heilungspotenzial die

                         Kunst bietet.


2009-2010    besuchte ich die staatliche Keramikschule in Landshut.

-2011               setzte ich mich intensiv mit der Keramik auseinander und vertiefte die intensive

                          Zeit in der Roten Katze, in der sich langsam mein Stil herauskristallisierte.


2012-2014    setzte ich mich intensiv mit der Druckgrafik, der Malerei und dem entwerfen

                        von Kunstgeschenkartikeln, wie Anhänger, Radierungen und Kunstbüchlein

                        auseinander.

                        Dies war auch die Zeit in der ich mit den ersten Versuchen begann meine Texte

                        zu illustrieren und für meine Bilder Worte zu finden.

                        Es entstanden über 40 verschiedene Radierungen und eine große Anzahl von

                        Texten mit sehr unterschiedliche Längen.


2015              begann ich mich immer stärker für das Heilungspotenzial der Gestaltung zu

                        interessieren und mich intensiver damit auseinanderzusetzen.

 

                       Beginn einer Ausbildung zur Kunsttherapeutin am Campus Naturalis in Leipzig

2016              Abschluss des Basisjahres zur integral-therapeutischen Kunstpädagogin

 

15.08. 2016  Katharsis während eines Selbsterfahrungskurses in der Gestalttherapie.

                        Vollständige Heilung vom Asperger Autismus (Ende Phase2)

 

2017              Abschluss zur Integraltherapeutischen Kunstpädagogin

                       Prägend war die intensive Auseinandersetzung mit Mythen, Symbolen und

                       grundlegenden Gesetzen unseres Kosmos, die oft auch symbolisch zu

                       seelischen Gesetzen stehen. Besonders interessant war mein Kontakt mit

                       C.G. Jung, Fritz Riemann und Joseph Campbell.

                       Ich konnte für mich herauskristallisieren, wieviel doch unser Schöpfer an

                       symbolischen Inhalten in unsere Erde mit ihre Strukturen legte.

                       Ich gewann einen viel tieferen Zugang zu meinem bildhaften Denken und

                       schriftlichen Sinnbildern und ein tiefes Staunen über die Schöpfung.

 

2018             Phase3   

                       Buchprojekte

                      


27.7.2018      Ich glaube an Jeschua und lehne jede Religion ab, denn Zugehörigkeit existiert nur in

                         Verbindung zu Ausgrenzung.


zwischen

2003-2008    fand eine Zwangsbehandlung durch die Psychiatrie statt. Man sedierte mich durch viel zu hohe Dosen an Psychopharmaka, fixierte mich, erniedrigte mich, beraubte mich meiner Freiheit, stigmatisierte mich, diagnostizierte mich als defizitär, mit Hirnschaden.

Diese Erfahrungen haben mich und meine Haltung stark geprägt. Hunderte von Arbeiten entstanden in der Psychiatrie, auch eine Vielzahl an Texten.

 

Unsere Gesellschaft und unser Menschenbild ist stark geprägt von der Ideologie der Psychiatrie.

 

Kann ein Blinder einen anderen Blinden führen? Werden sie nicht beide in die Grube fallen?

(Lukas 6:39)

 

Kein Diagnosensystem gemacht aus menschlichem Verstand ist in der Lage, das Leiden der Menschen zu beheben.

 

Werft all eure Hoffnung auf Christus. Er lässt das Herz erquicken. Er heilt, was zerbrochen ist. Er richtet auf, das Gekrümmte. Durch seinen Kreuzestod hat er uns die Liebe des Schöpfers offenbart. Der Weg nach Hause, dem Ort der Sehnsucht unserer Herzen ist frei, über das Kreuz dürfen wir herüberlaufen und Frieden, Freiheit, und Liebe erben und brauchen uns nie mehr zu ängstigen. Und wenn wir auch straucheln und fallen, wir können jeden Tag aufs Neue zurückkehren und die Liebe unseres Trösters empfangen.

 

Dank Jesu Christi geht es mir meistens sehr sehr gut heute. Die Tage des Zweifels und der Angst werden mit jedem Tag weniger in meinem Leben.

Ja, mein Herz ruft freudig ihm zu: Dir Nahe zu sein, das ist mein Glück!

 

Meine derzeitigen Buchprojekte


Nesstler und Maurice (bebildertes Kinderbuch)

Es geht um eine Freundschaft mit Hindernissen zwischen einem Jungen und einer Kakerlake.


Die drei Clowns
Die drei Clowns

Dies ist eines meiner derzeitiges Projekte:

Ein philosphisches Kinderbuch, mit drei Clowns in der Hauptrolle, die im Herzen wahre Künstler sind.

Sie träumen von Ruhm und Geld und stellen doch am Ende fest, dass alles so gut ist wie es ist.


Meine Buchprojekte entwickeln sich meist über einen sehr langen Zeitraum.

So arbeite ich auch schon einige Zeit an einem Kinderbuch, indem es um eine Berufung und dem damit zu Beginnn auftretenden Konflikt geht.

Es handelt von einem Jungen, der sich mit seinem Freund dem Riesen auf die Suche nach den verlorenen Sternen begibt. Es ist eine spannende Geschichte, gefüllt mit vielen symbolischen Inhalten.

Es wird einen zweiten Teil geben, Die Stadt der tausend Masken, der als Sinnbild unserer Gesellschaft viele spannende Aspekte in sich birgt.

Aus dem Projekt entwickelt sich eine längere Serie, die auch als Hörspiel geplant ist.